Trebi und Lenny
(geb. Trebi: ca. 04.04.2011
Lenny ca. 01.05.2011)












    In der letzten Woche habe ich mich immer wieder gefragt, ob es wirklich real ist, dass wir gegen Ende Oktober/Anfang November 2011 noch einmal
    felligen Zuwachs bekommen werden. Unser eigener Vorsatz, nach Timber nicht wieder "aufzustocken" ist noch zu fest in meinem (unserem) Kopf gespeichert.

    Aber es ist so! Durch einen puren Zufall habe ich von dem kleinen Kater Trebi, einem Grautigerchen erfahren. Seine Geschichte und seine traurigen Augen
    haben mich so sehr berührt, dass ich beinahe an nichts anderes mehr denken konnte, als daran, Trebi zu uns zu nehmen. Hinzu kommt, dass Trebi optisch eine
    verblüffende Ähnlichkeit mit unserem Sternchen Jop hat, der viel zu früh von uns gehen mußte. Eigentlich war das einer der Augenblicke, wo man einfach nicht
    mehr zurück kann. Das hat auch Gerd, mein Mann so empfunden!

    Die Vorkontrolle wurde sehr bald gemacht und am nächsten Abend bekamen wir grundsätzlich das O.K.- mit einer kleinen Einschränkung:
    Trebi ist erst 5 1/2 Monate jung und unsere jüngste Katze ist Kater Timber mit 3 1/2 Jahren. Ein doch großer Abstand! Was kam, war klar,
    man wollte Trebi gerne mit einer weiteren, gleichaltrigen Katze vermitteln. Dieser Wunsch ist mir aus mehreren Gründen verständlich! Von
    Gerd kamen auch hierzu keine besonderen Einwände und so werden nun Trebi und Katerchen Amor- bei uns heißt er Lenny- zu uns kommen.
    Meine Bedingung dem Tierheim gegenüber war, dass das 2. Kätzchen einer der Freunde von Trebi sein müsse- und wenn sich hierunter ein
    behindertes Kätzchen befinden sollte, so hätte das Vorrang. Und das ist Lenny (Amor), der laut Beschreibung Augenprobleme hat, bzw. zu
    Erblinden droht.

    26.09.2011




    Der Tag- besser gesagt der Abend der Übernahme, war der 29.10.2011. Trebi und Lenny trafen mit etlichen weiteren Samtpfoten und Hunden nach einer ca.
    vierstündigen Verspätung am vereinbarten Treffpunkt in Deutschland ein. Wir waren unendlich erleichert darüber, dass die fast vierwöchige "Hibbelzeit"
    nun ein Ende hatte- und glücklich, die Racker endlich bei uns zu haben.

    Kurz nach der Ankunft bei uns- die Lütten hatten einen riesigen Hunger! :-)



    Den Rest der Nacht verbrachten die Lütten zunächst alleine in einem vorbereiteten Raum. Trebi und Lenny zeigten überhaupt keine Scheu oder Ängste.
    Daher beschlossen wir am nächsten Morgen, sie unseren anderen Fellis vorzustellen.

    Unsere Samtpfoten verhielten sich so, als ob Trebi und Lenny üüüübeeerhaupt nicht da wären. Nur Kater Sam kam zusammen mit den drei Hunden ins Zimmer.



    Beim Anblick und Geruch der Hunde wurden Lenny und Trebi nun doch etwas nervös:



    Als Mun den kleinen Trebi entdeckte, marschierte er langsam aber zielsicher auf den Kleinen zu und blieb kurz vor ihm stehen. Nie werde ich diesen Ausdruck
    von Freude bei Mun vergessen, unwillkürlich kamen mir die Tränen:
    Mun hatte offensichtlich- genau wie wir die Ähnlichkeit zwischen Trebi und unserem Sternchen Jop- den wir so sehr vermissen- entdeckt. Zu Jops Lebzeiten waren
    er und Mun dicke Freunde. Zum Beweis, das er keine bösen Absichten hatte, setzte Mun seinen ganzen Charme ein- und hatte Erfolg. Nach einer guten Viertelstunde
    hatte Mun den kleinen Trebi soweit; Öhrchen putzen war erlaubt. :-)




    Unsere "Alt-Katzen" haben zunächst mal so getan, als ob es Trebi und Lenny üüüüübeeerhaupt nicht gäbe! Das hat sich allerdings in den nachfolgenden Wochen gelegt.
    Die ersten Freundschaften wurden mit Cry und Moogli geschlossen. Sam benötigte etwas mehr Zeit- dafür sind die Kleinen heute auch seine Freunde- bzw. Spielkameraden.
    Überrascht waren wir von Kater Timber, den wir bisher eher als "versteckten" Einzelkater erlebt haben. Nach Einzug der Lütten hat Timber erst mal eine Woche sehr
    deutlich geschmollt- tat so, als ob er nicht wüsste, was er mit dem "jungen Gemüse" anfangen soll- sich dann jedoch Lenny genähert und ein paar Tage später auch Trebi. :-)
    Seitdem Timer seine Zuneigung erkennbar für die Kitten zeigt, ist sein Verhalten den anderen Artgenossen gegenüber deutlich sozialer geworden und er verhält sich weniger
    wie ein Macho! Hoffentlich bleibt das so!




    ...Fortsetzung folgt!



















Diese Seite ist allein Bestandteil der Homepage "Willkommen auf der Katzeninsel" © 2002.2011 Ilse Seher-Lenders
zuletzt aktualisiert am 02.12.2011