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Gedenken Jop
von 25.08.2003 - 28.05.2010








Hinter dem Regenbogen

Es ist uns allen unbekannt
Und heisst das Regenbogenland
Wann immer ein Tier von uns geht
Und man die Welt nicht mehr versteht
Weiß man auch tief in seinem Herzen
Es ist befreit von allen Schmerzen

Und es genießt es, frei zu sein
Nur wer zurückbleibt ist allein
Nun kann es springen. laufen, spielen
Bis irgendwann eins von den vielen
Mit einem Male innehält
Erinnert sich , dass jemand fehlt

Egal, wo es jetzt gerade weilt
Beglückt kommt es herbeigeeilt
Dort, wo der Regenbogen endet
Ihr irgendwann euch wiederfindet.

(A.Witt)











Jop, mein kleiner Sonnenschein,

Ich sah Dein Foto auf einer Internetseite und habe Dich sofort ins Herz geschlossen.

Dass ich Dich kurze Zeit danach zur weiteren Vermittlung aufnehmen- Du aber
letztendlich für immer bei uns bleiben würdest, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Du kamst mit zu großen Nieren zur Welt. Zunächst hat Dich das jedoch nicht belastet.

Ende Januar 2009 ergab die jährliche Kontrolluntersuchung, dass Deine Nieren begonnen
hatten, sich weiter zu vergrößern. Die Tierärztin klärte uns über die möglichen Folgen auf.
Alles war jetzt von dem weiteren Verlauf der Erkrankung abhängig.

Wir waren unendlich traurig und bangten jeden Tag davor, dass Du uns verlassen würdest.
Du warst so voller Charme, hast Dich mit allem und jeden vertragen, einfach nur Liebe
gegeben.

Etliche Monate halfen Medikamente die Nieren zu entlasten- und eigentlich warst Du wie
zuvor, vielleicht ein wenig ruhiger.

Im Februar 2010 wurdest Du von einem Tag auf den anderen krank, Deine linke Gesichtshälfte
war stark angeschwollen und Du hattest offensichtlich Schmerzen. Natürlich sind wir gleich mit
Dir zur Tierärztin gefahren. Sie war sehr besorgt und sah Deine Beschwerden als Folge der
Nierenerkrankung an. Auch waren Deine Nierenwerte an diesem Tag sehr hoch!
Nach entsprechender Behandlung ging' es Dir jedoch sehr schnell wieder besser.

Anfang der letzten Woche veränderte sich Dein Verhalten. Du wurdest von Tag zu Tag ruhiger.
Ab dem vergangenen Wochenende gab es Tage, an denen Du nicht regelmäßig fressen wolltest.

Am Deinem letzten Tag, den Du bei uns warst, hast Du Dich über den Tag gesehen, zusehenst verändert.
Dann, gegen Abend bemerkten wir zu unserem Entsetzen, dass aus Deinem kleinen Schnäutzchen Blut
tropfte. Wir sind direkt mit Dir zum tierärztlichen Notdienst gefahren. Der Tierarzt dort konnte Dir
nicht mehr helfen, Deine Nieren haben nicht mehr gearbeitet.

Mein Spätzchen, wir konnten Dich doch nicht weiter leiden lassen! So haben wir auch Dich sanft ins
Regenbogenland gehen lassen.

Sonnenscheinchen, Du hast uns soviel Liebe und Dankbarkeit gegeben.
Dein heiteres und liebevolles Wesen werden wir nie vergessen.

Deine traurigen Menschen

29.Mai 2010












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zuletzt aktualisiert am 29.05.2011